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Kritik und die Situation der Lehrer

Kritik und die Situation der Lehrer
Stellungnahmen von Hans Olbertz (FDP) aus dem Jahr 1969

Vorbemerkung:
Hier handelt es sich um einen historischen Text. Er wird hier veröffentlicht, weil jetzt im Jahr 2018 im Gedenken an „1968“ („50 Jahre danach“) etliche Beiträge, auch im Fernsehen, erscheinen. Einiges von dem, was damals mit Berechtigung und Notwendigkeit, jedoch zum Teil in allzu schräger Form, betont worden war, wird jetzt klarer gesehen und anerkannt.
Am 10.5.1969 interviewte Thomas Kahl als Schülersprecher Herrn Oberstudienrat Hans Olbertz (FDP), der damals Vertreter der Vertrauenslehrer der Kölner Gymnasien war. Dessen Aussagen werden hier als Ergebnisprotokoll von Thomas Kahl dargestellt. Olbertz wurde später (1973-1995) Direktor (Schulleiter) des Apostelgymnasiums in Köln.

Der Umgang mit Kritik im Allgemeinen
Es hängt im Allgemeinen davon ab, wen oder was man kritisiert. Manche Lehrer reagieren sehr emotional und nicht sachbezogen. Das Schulkollegium und das Kultusministerium in Düsseldorf bemühen sich, Missstände innerhalb der Lehrerkollegien beizulegen, weigern sich jedoch, all’ das zu ändern, was sie selbst betrifft. Sie decken Missstände im System, ändern nichts, stellen sich hier bei Kritik taub. Die effektivste Methode, Kritik zu üben, ist die über die allgemeinen Kommunikationsmittel, also die Presse, Massenmedien...